GFF

Herr Reinhold KOBER

Herr Prof. Dr. h.c. Layer, Ihr Fachverband GFF Baden-Württemberg hat sich erst kürzlich bei der Politik für den Bestand des IV-68-Holzfensters auch vor dem Hintergrund der anstehenden energetischen Verschärfungen eingesetzt. Welche Erfolgsaussichten hat eine solche Petition ? Und : Können Handwerker in der Produktion die vielen bürokratischen Hürden überhaupt noch bewältigen ?

K. Layer

Prof. Dr. h.c. Klaus LAYER

Herr Kober, Petitionen sind in einer Demokratie notwendig und wichtiger denn je.
Erfolgsaussichten einer Petition sind immer relativ. Bei der Petition zum Bestand des IV-68-Holzfensters ist nicht nur auf die Rahmenmaterialdicke hinzuweisen, sondern auch auf die Betriebe des Handwerks und des Mittelstandes sowie deren Interessen.

Der Werkstoff "Holz, als Erfinder der Rahmenmaterialgruppe und der Fenster-konstruktion", hat in der Fensterwelt, gerade durch die vielseitige Einsatzmöglichkeit mehr Chancen denn je.

Die Belange der Fensterbranche liegen nicht nur in der Rahmenmaterialgruppe allein, sondern in vielen Anforderungen, Regelwerken und Gesetzen.

Es hilft uns nicht im globalen Wettbewerb Technische Fortschritte und Auflagen (Wärmeschutz, Umweltschutz) abzulehnen, sondern als Herausforderung anzunehmen und Erfolge daraus zu generieren.

Wir wollen am Kongress die Probleme der Holzfensterbranche aufzeigen und durch gezielte Maßnahmen den Holzfensterhersteller informieren, schulen und für künftige Aufgaben stärken.

Ich denke nicht nur Worte helfen weiter, sondern fundierte Botschaften aus der Praxis für die Praxis helfen allen Fensterbauern weiter.

Die Akademie will mit diesem Kongress 2011
Technik im Dialog - Holzfenster
Jahrhundertchance oder ...?

umfassende Informationen und Problemlösungen rund um das Holzfenster den
Kongressteilnehmern mit auf den Weg geben.

Im Nachgang wird die Akademie mit ihren Impulsen aus Karlsruhe der Branche orientierende Hinweise in regelmäßigen Abständen zur Verfügung stellen.